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Zehn bei Food for Biodiversity engagierte Standards erfüllen bereits heute mehr als 70 % der für sie relevanten Kriterien des Basis-Sets Biodiversitätskriterien. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt und bieten Unternehmen im Einkauf Orientierung Planungssicherheit.

Auf dieser Grundlage empfiehlt Food for Biodiversity folgende Standards für eine biodiversitätsverantwortliche Beschaffung:

  • Donau Soja (Guidelines, Januar 2024)
  • ISCC PLUS (Version 3.4.2)
  • Naturland (Richtlinien Erzeugung, Stand 05/2024, sowie ergänzende Biodiversitätsangebote)
  • Bioland (Richtlinie, Beschlussfassung 18./19. November 2024)
  • Ecoland (Richtlinien, Stand 01/2024)
  • On the Way to PlanetProof (Plant Products, Version 5)
  • ECOVIN (Richtlinien, 17. Fassung vom 08.04.2024)
  • GLOBALG.A.P. IFA v6 (Version 6 Smart)
  • BioDiversity Grow (Standard, Version 14, November 2025)
  • UEBT – Sourcing with Respect (Standard 2020 sowie zugehörige Field Checklists)

Das Basis-Set Biodiversitätskriterien

Die Biodiversitätskriterien des Basis-Sets Europa wurden systematisch mit den Anforderungen der Mitgliedsstandards verglichen. Das Basis-Set ist ein fachlicher Referenzrahmen für die Lebensmittelbranche und unterstützt Unternehmen und Standards dabei, bestehende Anforderungen im Hinblick auf Biodiversität zu bewerten, weiterzuentwickeln und wirksamer zu machen.

Die Kriterien konzentrieren sich insbesondere auf die landwirtschaftliche Produktion und decken zentrale Handlungsbereiche ab, darunter:

  • Entwicklung und Umsetzung von Biodiversity Action Plans auf Betriebsebene
  • Maßnahmen zur Förderung und Vernetzung naturnaher Habitate
  • Anforderungen an Bodenmanagement und Pflanzenschutz
  • Schulung und Weiterbildung im Bereich Biodiversität

Zielsetzung

Food for Biodiversity verfolgt mit dem Basis-Set keinen Ansatz zur Einführung eines neuen Labels. Stattdessen steht die Weiterentwicklung und Stärkung bestehender Standards im Mittelpunkt, um eine möglichst breite Wirkung für Biodiversität in den Lieferketten des Lebensmittelsektors zu erzielen.

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