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Biodiversität wird zumWettbewerbsfaktor.

Biodiversität ist ein Business‑Treiber – und entscheidend für resiliente, zukunftsfähige Lieferketten. Food for Biodiversity bringt Akteur:innen aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Biodiversität zur strategischen Priorität zu machen. Wir bieten Unternehmen praxisnahe Tools, erprobte Standards und ein starkes Netzwerk für konkrete Wirkung.


Food for Biodiversity verbindet Stakeholder aus dem Lebensmittelsektor, um Biodiversität strategisch in der Branche zu verankern.

Wer wir sind

Gegründet 2021 von Akteur:innen aus Unternehmen, Umweltverbänden, Standards und NGOs, treiben wir gemeinsam Lösungen voran, die Wirkung entfalten.

Was wir tun

Wir bieten Unternehmen konkrete Tools, praxiserprobte Standards und ein starkes Netzwerk für echten Fortschritt.

Pilotprojekte

Gemeinsam bewegen wir was!

Portrait of Dr. agr. Robert Hermanowski

Dr. agr. Robert Hermanowski

Geschäftsführer, FiBL – Forschungsinstitut für biologischen Landbau

„Das FiBL (Forschungsinstitut für den Biologischen Landbau) Deutschland ist Mitglied im Verein Food for Biodiversity, weil die Biologische Vielfalt wichtige Ökosystemleistungen für die landwirtschaftliche Produktion bietet, die erhalten werden müssen. Der Ökolandbau fördert mit dem Verbot chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel, der organischen Düngung, den weiten Fruchtfolgen und dem höheren Anteil naturnaher Flächen auf den Öko-Betrieben die Biologische Vielfalt auf den Betriebsflächen und in der umgebenden Landschaft.“

Portrait of Martin Schüller

Martin Schüller

Referent, Fairtrade Deutschland

„Klimawandel, Abholzung und die Ausdehnung großflächiger agroindustrieller Plantagen führen zunehmend zum Biodiversitätsverlust. Das hat immer deutlichere Auswirkungen auf die kleinbäuerliche landwirtschaftliche Produktion. Kaffee und Kakao sind zum Beispiel durch fehlende Bestäubung und zunehmenden Krankheitsdruck mittlerweile ernsthaft gefährdet. Hier helfen nur biodiversitätsfreundliche Anbaumethoden wie Agroforstanbau oder Agrarökologie, auf die Fairtrade setzt. Beide sind am besten durch kleinbäuerIichen Anbau zu leisten. Genau hierfür ist FfB eine starke Unterstützung für Fairtrade."

Portrait of Norbert Schmitz

Norbert Schmitz

Managing Director, 4C Services GmbH

„Die Förderung der Artenvielfalt im Kaffeeanbau ist ein zentrales Anliegen des Zertifizierungssystems 4C. 4C ist ein weltweit führendes Zertifizierungssystem, das in 17 Ländern von mehr als 300,000 Kaffeefarmern genutzt wird. Der Verein FfB stellt eine wichtige Plattform für die Entwicklung und den Austausch von Wissen und praktischen Tools zur Förderung von Artenvielfalt in landwirtschaftlichen Produktionssystemen dar. Gemeinsam mit dem FfB haben wir in Vietnam ein erstes Pilotprojekt im Kaffeesektor durchgeführt, bei dem die Artenvielfalt gesteigert und wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unseres Systems gewonnen werden konnten. Wir werden die Arbeit des FfB weiterhin aktiv fördern.“

Portrait of Josef Stitzl

Josef Stitzl

Chief Operating Officer, Hochland

„Von unserer Mitgliedschaft im Verein Food for Biodiversity erwarten wir uns einerseits einen engen Austausch mit anderen Akteuren der Branche wie unseren Handelspartnern und andererseits Impulse für die Umsetzung unserer Hochland Vision im Bereich Nachhaltigkeit. „Food for Biodiversity“ bietet hier ein vielversprechendes Netzwerk. Zum Hochland-Verständnis gehört seit Jahren, gemeinsam mit Partnern aktiv an Lösungen zu arbeiten. Mit ausgesuchten Vertragslandwirt:innen will Hochland nun den Erhalt und die Wiederherstellung von Biodiversität auf den Flächen seiner Milcherzeuger fördern und die eigene Expertise zum Thema Biodiversität ausbauen durch ausgesuchte Pilotprojekte.”

Portrait of Andrea Schwalber

Andrea Schwalber

Sustainability Manager, Nestlé Deutschland AG

„Als Gründungsmitglied will Nestlé Deutschland gemeinsam mit anderen Mitstreitern einen Beitrag leisten, den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen und so den Weg für regenerative zukunftsfähige Ernährungssysteme zu ebnen. Als Lebensmittelhersteller sind wir auf Rohstoffe aus der Landwirtschaft angewiesen und damit einer der Wirtschaftssektoren, die am meisten von der biologischen Vielfalt abhängig sind. Es ist an der Zeit, dass alle relevanten Akteure gemeinsam an dem übergeordneten Ziel arbeiten, den Schutz der Artenvielfalt zu einem zentralen Qualitätsmerkmal in unserer Branche zu machen und so die Produktion von Lebensmitteln biodiversitätsfreundlicher zu gestalten.“

Portrait of Kathleen Heinzel

Kathleen Heinzel

Leitung Ökologie, Lidl Stiftung & Co. KG

„Biodiversität achten“ ist einer von sechs strategischen Schwerpunkten der Lidl-Nachhaltigkeitsstrategie. Bei Lidl arbeiten wir kontinuierlich daran, die Auswirkungen unseres Handelns auf die biologische Vielfalt besser zu verstehen, biodiversitätsfördernde Standards zu etablieren und Veränderungen in der Branche voranzutreiben. Die Mitgliedschaft im Verein „Food for Biodiversity“ sehen wir als wichtigen Baustein zur Erreichung dieser Ziele.“

Portrait of Cäcilia von Hagenow

Cäcilia von Hagenow

Referentin für Agrarpolitik, Nabu

„Die Artenvielfalt befindet sich aktuell in einer massiven Krise – ein bedeutender Treiber ist dabei die Landwirtschaft. Gleichzeitig benötigt diese die Artenvielfalt als Grundlage ihrer Arbeit, denn Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion brauchen funktionierende Ökosysteme. Um die dringend notwendigen Maßnahmen zur Abwehr der Biodiversitätskrise wirkungsvoll umzusetzen, bedarf es der Zusammenarbeit aller Akteur*innen der Lebensmittelbranche. Der Verein Food for Biodiversity stellt dabei einen wichtigen Baustein dar, um diese Zusammenarbeit zu fördern und in der Folge gemeinsam Ernährungssysteme nachhaltig zu gestalten.”

Portrait of Rudolf Bühler

Rudolf Bühler

Präsident, ECOLAND

„ECOLAND ist im Verbund mit der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall und der Akademie Schloss Kirchberg seit zwei Jahrzehnten mit Projekten für die Bewahrung der Schöpfung aktiv: Bewahrung alter Haustierrassen wie dem Schwäbisch Hällischen Landschwein oder dem Limpurger Rind; sowie Bewahrung historischer Landsorten wie Hohenloher Gelbsenf oder Hohenloher Koriander usw. Des weiteren mit Klimaresilienz-Projekten in über 1400 Mitgliedsbetrieben sowie Implementierung von zahlreichen Biodiversitätsmaßnahmen über die Bio-Musterregion Hohenlohe. Hierzu Zitat von Albert Schweizer: „Das Tun adelt den Menschen!“. Ergänzend von Rudolf Bühler: Wir dürfen die Natur bewirtschaften – aber nicht verwirtschaften!“

Portrait of Johannes Weh

Johannes Weh

Specialist Corporate Responsibility, ALDI Einkauf SE & Co. oHG

„Als verlässlicher Grundversorger bieten wir hochwertige Lebensmittel und Produkte für den täglichen Bedarf. Dabei verfolgen wir einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und berücksichtigen die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt. Maßnahmen zum Erhalt von Biodiversität können die langfristige Verfügbarkeit kritischer Rohstoffe stärken und somit eine resiliente Versorgung sichern. Vor diesem Hintergrund engagieren wir uns im Branchenbündnis Food for BiodiversityZiel ist es, gemeinsam die Entwicklung praxistauglicher, brancheneinheitlicher Standards für den Schutz biologischer Vielfalt und deren Anwendung entlang priorisierter Lieferketten voranzutreiben.“

Portrait of Pegah Bayaty

Pegah Bayaty

Projektmanagerin Nachhaltige Ernährung, WWF Österreich

„Seit 60 Jahren setzt sich der WWF Österreich für den Schutz und die Wiederherstellung der Biodiversität ein. Die Vielfalt unseres Planeten steht aufgrund unseres Ernährungssystems unter starkem Druck: 70% des Verlustes sind der Produktion tierischer Lebensmittel zuzurechnen. Als Mitglied des Vereins Food for Biodiversity möchten wir den Schutz der biologischen Vielfalt entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Unternehmen verankern. Größter Hebel dabei ist ein Mehr an pflanzlichen und ein Weniger an tierischen Lebensmitteln.“

Fit for Biodiversity- Solutions for the Agri-Food Sector

How to
create real impact in agri-food value chains?
support biodiversity-friendly agriculture?
credibly communicate biodiversity action?

Conference | 6-7 October 2026 | Brussels

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