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Biodiversität wird zumWettbewerbsfaktor.

Biodiversität ist ein Business‑Treiber – und entscheidend für resiliente, zukunftsfähige Lieferketten. Food for Biodiversity bringt Akteur:innen aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Biodiversität zur strategischen Priorität zu machen. Wir bieten Unternehmen praxisnahe Tools, erprobte Standards und ein starkes Netzwerk für konkrete Wirkung.


Food for Biodiversity verbindet Stakeholder aus dem Lebensmittelsektor, um Biodiversität strategisch in der Branche zu verankern.

Wer wir sind

Gegründet 2021 von Akteur:innen aus Unternehmen, Umweltverbänden, Standards und NGOs, treiben wir gemeinsam Lösungen voran, die Wirkung entfalten.

Was wir tun

Wir bieten Unternehmen konkrete Tools, praxiserprobte Standards und ein starkes Netzwerk für echten Fortschritt.

Pilotprojekte

Gemeinsam bewegen wir was!

Portrait of Nina Siegel

Nina Siegel

Coporate Social Responsibility, Zentis Fruchtwelt GmbH & Co. KG

„Mit dem Beitritt zur Branchen-Initiative „Food for Biodiversity“ unterstützen wir bei Zentis aktiv den Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt in unserer Lieferkette.
Durch die Expertise aus dem Verein und den langjährigen und vertrauensvollen Beziehungen zu unseren Lieferanten realisieren wir z.B. Projekte direkt auf dem Feld.
Ein erstes Pilotprojekt zum biodiversitätsfördernden Aprikosen-Anbau konnten wir gemeinsam mit einem Lieferanten bereits erfolgreich umsetzen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Unternehmen, Verbänden und Biodiversitätsexperten. Gemeinsam können wir einen erheblichen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt leisten.“

Portrait of Dr. agr. Robert Hermanowski

Dr. agr. Robert Hermanowski

Geschäftsführer, FiBL – Forschungsinstitut für biologischen Landbau

„Das FiBL (Forschungsinstitut für den Biologischen Landbau) Deutschland ist Mitglied im Verein Food for Biodiversity, weil die Biologische Vielfalt wichtige Ökosystemleistungen für die landwirtschaftliche Produktion bietet, die erhalten werden müssen. Der Ökolandbau fördert mit dem Verbot chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel, der organischen Düngung, den weiten Fruchtfolgen und dem höheren Anteil naturnaher Flächen auf den Öko-Betrieben die Biologische Vielfalt auf den Betriebsflächen und in der umgebenden Landschaft.“

Portrait of Pia Kissinger

Pia Kissinger

Nachhaltigkeit, AöL e.V.

„Das Thema Biodiversität ist eins der Kernthemen der AöL. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsunternehmen schreiten wir im Schutz der Artenvielfalt voran. Der Zusammenschluss mit Unternehmen über die Bio-Branche hinaus im Rahmen des Vereins Food for Biodiversity ermöglicht uns auch mit anderen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft gemeinsam an den Herausforderungen zu arbeiten und Anstrengungen zu bündeln. Denn bei einem gemeinsamen Ziel macht es doch Sinn auch einen gemeinsamen Weg zu gehen, oder nicht?“

Portrait of Rik Kutsch Lojenga

Rik Kutsch Lojenga

Executive Director, UEBT – Sourcing with Respect
„UEBT ist eine gemeinnützige Organisation, die eine Beschaffung mit Respekt für Mensch und Biodiversität fördert. Wir bringen Unternehmen aus der ganzen Welt zusammen, um widerstandsfähige botanische Lieferketten zu stärken. Als Mitglied von Food for Biodiversity arbeitet UEBT mit Unternehmen und Organisationen daran, biodiversitätsfreundliche Beschaffungspraktiken für botanische Rohstoffe im Lebensmittelsektor voranzubringen. Diese Praktiken verbinden Klima‑ und Naturschutzziele und sichern zugleich langfristige unternehmerische Wertschöpfung."
Portrait of Cäcilia von Hagenow

Cäcilia von Hagenow

Referentin für Agrarpolitik, Nabu

„Die Artenvielfalt befindet sich aktuell in einer massiven Krise – ein bedeutender Treiber ist dabei die Landwirtschaft. Gleichzeitig benötigt diese die Artenvielfalt als Grundlage ihrer Arbeit, denn Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion brauchen funktionierende Ökosysteme. Um die dringend notwendigen Maßnahmen zur Abwehr der Biodiversitätskrise wirkungsvoll umzusetzen, bedarf es der Zusammenarbeit aller Akteur*innen der Lebensmittelbranche. Der Verein Food for Biodiversity stellt dabei einen wichtigen Baustein dar, um diese Zusammenarbeit zu fördern und in der Folge gemeinsam Ernährungssysteme nachhaltig zu gestalten.”

Portrait of Pegah Bayaty

Pegah Bayaty

Projektmanagerin Nachhaltige Ernährung, WWF Österreich

„Seit 60 Jahren setzt sich der WWF Österreich für den Schutz und die Wiederherstellung der Biodiversität ein. Die Vielfalt unseres Planeten steht aufgrund unseres Ernährungssystems unter starkem Druck: 70% des Verlustes sind der Produktion tierischer Lebensmittel zuzurechnen. Als Mitglied des Vereins Food for Biodiversity möchten wir den Schutz der biologischen Vielfalt entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Unternehmen verankern. Größter Hebel dabei ist ein Mehr an pflanzlichen und ein Weniger an tierischen Lebensmitteln.“

Portrait of Ralph Dejas

Ralph Dejas

Geschäftsführer, ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau e.V. 

„Die Förderung der Biodiversität ist essentieller Grundpfeiler unserer Verbandsphilosophie seit der Gründung im Jahr 1985. Durch unsere langjährige Expertise setzen wir wertvolle Impulse bei der notwendigen Ökologisierung des Weinbaus und darüber hinaus.“

Portrait of Elmé Coetzer-Boersma

Elmé Coetzer-Boersma

Managing Director, GLOBALG.A.P. c/o Agraya

„As a certification standard provider, cooperation across the supply chain is integral to GLOBALG.A.P.'s ethos. We actively engage with stakeholders to promote biodiversity-friendly farming practices globally. Our goal is widespread implementation of measures prioritizing biodiversity protection. To achieve this with the Food for Biodiversity community, continuous collaboration and support from all stakeholders in the food industry are crucial. Only together can we promote biodiversity-friendly farming and ensure a sustainable future for the food industry.“

Portrait of Marion Hammerl

Marion Hammerl

Präsidentin, Global Nature Fund (GNF)

„Die Lebensmittelbranche mit der Landwirtschaft als wichtigstem Rohstoff-Lieferant muss Teil der Lösung werden, um den dramatischen Verlust der Biodiversität zu stoppen. Die Branche sollte schon aus egoistischen Gründen ein großes Interesse haben, denn es geht um existentielle Wirtschaftsgrundlagen. Aber individuelle Pilotprojekte werden es nicht richten – Schutz und umsichtiges Management der Biologischen Vielfalt muss in der gesamten Branche zum Tagesgeschäft gehören. Food for Biodiversity bietet einen Rahmen, in dem Akteure der Branche – unterstützt von Wissenschaft und NGOs - zielgerichtet und praxisorientiert zusammenarbeiten“

Portrait of Torsten Klimpel

Torsten Klimpel

Programmleiter "BioFinCas", Tropenwaldstiftung OroVerde

„OroVerde unterstützt seit vielen Jahren die sozial-ökologische Transformation von Landwirtschaftssystemen in Lateinamerika. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir Lösungen, um Biodiversität in der Landwirtschaft zu fördern und nachhaltige Perspektiven für Produzent*innen entlang der gesamten Lieferkette zu schaffen. Als Teil von Food for Biodiversity stärken wir das Netzwerk und bringen unsere lokale Erfahrung insbesondere in der Kaffee-, Kakao- und Bananenproduktion ein, um unserer Verantwortung als Konsumentenland in globalen Lieferketten für eine sozial gerechte und ökologisch stabile Zukunft gerecht zu werden."

Fit for Biodiversity- Solutions for the Agri-Food Sector

How to
create real impact in agri-food value chains?
support biodiversity-friendly agriculture?
credibly communicate biodiversity action?

Conference | 6-7 October 2026 | Brussels

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