Biodiversität wird zumWettbewerbsfaktor.
Biodiversität ist ein Business‑Treiber – und entscheidend für resiliente, zukunftsfähige Lieferketten. Food for Biodiversity bringt Akteur:innen aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Biodiversität zur strategischen Priorität zu machen. Wir bieten Unternehmen praxisnahe Tools, erprobte Standards und ein starkes Netzwerk für konkrete Wirkung.

Food for Biodiversity verbindet Stakeholder aus dem Lebensmittelsektor, um Biodiversität strategisch in der Branche zu verankern.

Gegründet 2021 von Akteur:innen aus Unternehmen, Umweltverbänden, Standards und NGOs, treiben wir gemeinsam Lösungen voran, die Wirkung entfalten.

Wir bieten Unternehmen konkrete Tools, praxiserprobte Standards und ein starkes Netzwerk für echten Fortschritt.
Gemeinsam bewegen wir was!
Patrick Trötschler
„Die Bodensee-Stiftung ist seit vielen Jahren als Nachhaltigkeitspartnerin für Landwirtschaft und Lebensmittelbranche aktiv. Neben Klimaschutz und Klimanwandelanpassung ist der Schutz der Biodiversität das zentrale Ziel in unseren Projekten. Hier muss auch die Lebensmittelbranche deutlich aktiver werden, um dem massiven Verlust der Biologischen Vielfalt wirksam entgegenzutreten. Der Verein „Food for Biodiversity“ ist für uns eine wichtige, akteursübergreifende Plattform, um in Zukunft noch stärker ambitionierte Methoden und Kriterien für mehr Biodiversität verbindlich in der Praxis zu verankern.“
Dr. Julia Adou
„Als Lebensmittelhändler ist uns bewusst, dass der Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt einen essentiellen Beitrag zur zukünftigen Ernährungssicherheit leisten. In unserer Mitgliedschaft im Verein Food for Biodiversity e.V. sehen wir einen großen Hebel, um gemeinsam mit anderen relevanten Akteuren der Lieferkette branchenübergreifende Biodiversitätsstandards zu erarbeiten und diese in der Lieferkette anzuwenden. Auf diese Weise können wir gemeinsam zu einem systemischen Wandel beitragen.“
Marion Hammerl
„Die Lebensmittelbranche mit der Landwirtschaft als wichtigstem Rohstoff-Lieferant muss Teil der Lösung werden, um den dramatischen Verlust der Biodiversität zu stoppen. Die Branche sollte schon aus egoistischen Gründen ein großes Interesse haben, denn es geht um existentielle Wirtschaftsgrundlagen. Aber individuelle Pilotprojekte werden es nicht richten – Schutz und umsichtiges Management der Biologischen Vielfalt muss in der gesamten Branche zum Tagesgeschäft gehören. Food for Biodiversity bietet einen Rahmen, in dem Akteure der Branche – unterstützt von Wissenschaft und NGOs - zielgerichtet und praxisorientiert zusammenarbeiten“
Pegah Bayaty
„Seit 60 Jahren setzt sich der WWF Österreich für den Schutz und die Wiederherstellung der Biodiversität ein. Die Vielfalt unseres Planeten steht aufgrund unseres Ernährungssystems unter starkem Druck: 70% des Verlustes sind der Produktion tierischer Lebensmittel zuzurechnen. Als Mitglied des Vereins Food for Biodiversity möchten wir den Schutz der biologischen Vielfalt entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Unternehmen verankern. Größter Hebel dabei ist ein Mehr an pflanzlichen und ein Weniger an tierischen Lebensmitteln.“
Stefan Schmitz
"Crop diversity is essential for future food and nutrition security.
The Crop Trust works with seed banks worldwide to ensure the conservation and use of crop diversity - resulting in the development of climate-resilient, nutritious, and high-yielding crop varieties and helping farmers diversify their production landscapes.
Through our Food for Biodiversity membership, we aim to build partnerships that can help transform agri-food systems to be more productive, healthy and sustainable."
Rik Kutsch Lojenga
“UEBT is a non-profit organisation that promotes sourcing with respect for people and biodiversity. We bring together companies from around the world to strengthen resilient botanical supply chains. As a member of Food for Biodiversity, UEBT works with companies and organisations to advance biodiversity-friendly sourcing practices for botanical raw materials in the food sector. These practices link climate and nature conservation goals while safeguarding long-term business value creation.”
Anna Dal Grande
Vielfalt ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Daher ist eine Initiative wie Food for Biodiversity, die sich dem Schutz der Biodiversität widmet, unverzichtbar. Der gemeinschaftliche Ansatz – NGOs, Forschungseinrichtungen und Standardgeber bis hin zu internationalen Lebensmittelunternehmen unter einem Dach zusammenzubringen – passt gut zu Donau Soja und unseren > 300 Mitgliedern. Diese Transformation kann nur gemeinsam gelingen. Beide Organisationen setzen sich für den Wissensaustausch ein, unterstützen Unternehmen auf dem Weg zu nachhaltigen Ernährungssystemen und ergänzen sich hervorragend.
Johanna Saxler
„Naturland treibt seit über 40 Jahren die ökologische Transformation der Landwirtschaft voran. Durch ihre umweltschonende Wirtschaftsweise erbringen Naturland-Landwirt:innen bereits heute vielfältige Biodiversitätsleistungen. Dessen ungeachtet spitzen sich Klimawandel und Artensterben weiter zu und unser Ziel ist es, die damit verbundenen Herausforderungen für die Landwirtschaft in Chancen zu verwandeln - eng vernetzt mit Akteur:innen aus der Lebensmittelbranche. Dafür bietet Food for Biodiversity eine ideale Austausch- und Vernetzungsplattform."
Rudolf Bühler
„ECOLAND ist im Verbund mit der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall und der Akademie Schloss Kirchberg seit zwei Jahrzehnten mit Projekten für die Bewahrung der Schöpfung aktiv: Bewahrung alter Haustierrassen wie dem Schwäbisch Hällischen Landschwein oder dem Limpurger Rind; sowie Bewahrung historischer Landsorten wie Hohenloher Gelbsenf oder Hohenloher Koriander usw. Des weiteren mit Klimaresilienz-Projekten in über 1400 Mitgliedsbetrieben sowie Implementierung von zahlreichen Biodiversitätsmaßnahmen über die Bio-Musterregion Hohenlohe. Hierzu Zitat von Albert Schweizer: „Das Tun adelt den Menschen!“. Ergänzend von Rudolf Bühler: Wir dürfen die Natur bewirtschaften – aber nicht verwirtschaften!“
Dr. agr. Robert Hermanowski
„Das FiBL (Forschungsinstitut für den Biologischen Landbau) Deutschland ist Mitglied im Verein Food for Biodiversity, weil die Biologische Vielfalt wichtige Ökosystemleistungen für die landwirtschaftliche Produktion bietet, die erhalten werden müssen. Der Ökolandbau fördert mit dem Verbot chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel, der organischen Düngung, den weiten Fruchtfolgen und dem höheren Anteil naturnaher Flächen auf den Öko-Betrieben die Biologische Vielfalt auf den Betriebsflächen und in der umgebenden Landschaft.“

Fit for Biodiversity- Solutions for the Agri-Food Sector
How to
create real impact in agri-food value chains?
support biodiversity-friendly agriculture?
credibly communicate biodiversity action?
Conference | 6-7 October 2026 | Brussels
Aktuelles
15. Oktober 2026
Politischer Appell: Biodiversität in Lieferketten verankern
Der Appell fordert unter anderem Anreize für freiwilliges Engagement und eine verlässliche Honorierung von…
6. Oktober 2026
Roll-out Strategie des Basis-Sets für gemäßigte Breiten
Mit der Roll-out-Strategie bieten wir einen Rahmen für die Umsetzung des „Basis-Sets Biodiversitätskriterien in…
6. Oktober 2026
Lebensmittelbranche startet gemeinsamen Fahrplan für mehr Biodiversität
Die Mitglieder von Food for Biodiversity haben einen gemeinsamen Fahrplan für mehr Biodiversität in…
9. Juli 2026
Conference – Fit for Biodiversity – Solutions for the Agri-Food Sector
How to create real impact in agri-food value chains? support biodiversity-friendly agriculture? credibly communicate…
12. Juni 2026
Bioinputs as a Key to Sustainable Agriculture – Insights from our Webinar
Bioinputs are gaining importance, offering sustainable alternatives, but scaling requires research, policy support, and…
12. Juni 2026
Biodiversitätsverantwortliche Beschaffung braucht Orientierung
Zehn bei Food for Biodiversity engagierte Standards erfüllen bereits heute mehr als 70 % der für sie relevanten…
20. Mai 2026
Leitfaden für mehr Biodiversität in Produktion und Lieferketten
Ein neuer Leitfaden zeigt, wie Unternehmen der Ernährungsindustrie ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt…
26. Januar 2026
Neues Pilotprojekt: Biodiversität als Chance für die Landwirtschaft
Ein neues Pilotprojekt in Spanien erprobt ein praxisnahes System zur Erfassung von Biodiversitäts- und Umweltkennzahlen…
26. Juli 2025
European Business & Nature Summit 2025
Am 23. und 24. Oktober 2025 findet der European Business & Nature Summit in Helsinki statt. Organisiert von der EU…
16. Juli 2024
Gemeinsam für mehr biologische Vielfalt: Lebensmittelbranche diskutiert Lösungen, um Biodiversitätsverlust zu stoppen
Den Schutz der Biodiversität effektiv in den Lieferketten verankern – wie dies mit großen Schritten gelingen kann, ist…













































